Neuste
Meldungen
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am 03.12.08 stellen wir die aktuelle Ticker-Berichterstattung
ein.+++ Flughäfen:
Schon ab Freitag soll der Linienverkehr vom Suvarnabhumi
Airport wieder aufgenommen werden. Das sagte die AOT (Airport
Authority of Thailand). Ein gut funktionierender Flugbetrieb wird
aber erst Tage später erreicht.
Pauschalreisen: Deutsche Reiseveranstalter
zeigen sich kulant. Wer eine Urlaubsreise nach Thailand in den nächsten Tagen
gebucht hat, kann kostenfrei umbuchen.
Verfassungsgericht: Noch kann eine Wiederholung der politischen
Ereignisse gestoppt werden. Bei einer Berufung eines "Hohen
Verwaltungsgerichts" könnte die Verfassung geändert werden. Ein
neuer neuer Premier-Minister von Richtern bestimmt werden und nicht
von den Abgeordneten und der Mehrheit. Das wird in der nächsten Woche entschieden.
Flughäfen:
Es gibt keine verlässlichen Meldungen, wann der Passagierbetrieb
sich in den nächsten Tagen normalisieren kann. Es wird noch mit
tagelangen Problemen gerechnet.
Weihnachten/Sylvester:
Die sogenannte Peakseason zur Jahreswende hat in den vergangen
zwei Jahren für viele ausgebuchte Hotels gesorgt. Um die
Feiertage wird es nur wenige ausgebuchte Resorts geben. Um wie
viel Prozent der Tourismus einbricht, wird erst Anfang 2010
definitiv gesagt werden können, wenn die Touristenzahlen für
2009 vor liegen.
PAD:
Die Besetzungen beider Airports wurden am Morgen des 03.12.
aufgehoben. Die PAD-Allianz warnt aber weiter: "Sollte es
eine Fortführung der Politik der vergangenen Monate geben,
stehe man bereit zu neuen Aktionen". Mögliche
Regress-Ansprüche lehnt die PAD ab.
Meldungen
bis 02.12.2008
Unkorrekte
Parteienbilder: In der deutschen Presselandschaft werden
undeutliche Bilder der Parteien in Thailand geschaffen. Sicher,
die Taksin-Folgeparteien (PPP - demnächst PTP) werden
mehrheitlich von den ärmeren Bevölkerungsschicht getragen,
aber auch einige Unternehmensführer stehen der Partei näher.
So wird auch die PAD-Allianz nicht ausschließlich von der Elite
unterstützt. Auch hier gibt es viele Arbeitnehmer unter den
Wählergruppen. Die Differenzen in der Politik nur auf >Arm
gegen Reich< zu reduzieren, wird dem tatsächlichen
Wählerwillen nicht gerecht.
Partei-Neugründungen:
Die verbotenen Regierungsparteien werden sich nun umbenennen und
nicht verurteile Parteimitglieder an die Spitze der neuen
Gruppierungen wählen. Schon am 8. Dezember soll ein neuer,
mehrheitsfähiger Premierminister aus den Reihen der ehemaligen
PPP-Partei gewählt werden. Das ist laut thailändsicher
Verfassung möglich und wurde auch schon nach dem Verbot der
PPP-Vorgänger Partei TRT so gemacht.
Flughäfen:
Die PAD hat zunächst einer teilweisen Nutzung des Suvarnabhumi
Airport zugestimmt. In Absprache mit der AOT werden nach
Agenturmeldungen zuerst Frachtflugzeuge landen und starten. Der
Flughafen soll aber weiter unter der Kontrolle der PAD bleiben.
Auch die Passagierflüge sollen nach einem "Flughafencheck"
baldmöglichst wieder aufgenommen werden. Dabei wird es in den
nächsten Tagen noch zu erheblichen Problemen bei den Linien-
und Charterflügen kommen.
Verfassungsgericht:
Die drei Parteien der Regierungskoalition, die über die
absolute Mehrheit der Abgeordnetensitze im Parlament verfügen
sind heute verboten worden . Betroffen sind die
People Power-, Chart Thai- und die Matchima Thipataya
Party. Die Mehrheit der Regeierungskoalition stammt aus der letzten freien Wahl im
Dezember 2007, die damals der Militärregierung folgten. Zudem
wurden 36 Politiker mit einem Politikverbot von 5 Jahre belegt.
Darunter auch PM Somchai.
PAD:
Man möchte die Medien unter eigene Kontrolle bringen, um den
"einfachen Leuten, die Wahrheit zu erklären",.sagten
viele Führungsmitglieder der gewaltsam protestierenden
Anti-Regierungsvereinigung.
Meldungen
bis 01.12.2008
Phuket:
Ein Sprecher der PAD-Allianz hat heute auf Phuket
bestätigt, dass der Phuket-Airport nicht bestreikt werden soll.
Fast
ein Viertelmillion: Der Tourismus-Minister hat heute die
Zahl der Festsitzenden auf ca. 240 000 Touristen beziffert. Da
die Anzahl der "gestrandeten" in den vergangenen Tagen
deutlich über den der Ausreisenden lag, wird es möglicherweise
Wochen dauern, bis der Letzte einen Heimflug erwischt.
Regierungssitz:
Die PAD zieht ihre Gefolgsleute vom besetzten Regierungssitz ab.
Verlegt diese zu den Flughäfen. Offizielle Begründung,
"es wird zu gefährlich".
Königsweg:
PM Somchai Wongsawat sagte heute: Er sei bereit eine
Entscheidung des Königs für einen Ausweg aus der nationalen
Krise zu akzeptieren. Das Königshaus scheint derzeit die
einzige Institution zu sein, die Gewalt einzudämmen.
Verwaltungsgericht:
Am 02.12. soll es eine Entscheidung vom höchsten Gericht
hinsichtlich eines möglichen Verbots der Regierungspartei PPP
geben. Dieser seit längerem feststehende Termin könnte u.a.
zum Rücktritt des amtierenden PM Somchai führen. Eine
Nachfolgepartei der PPP ist schon beschlossen. Sie wird Puea
Thai Party (PTP) heißen (siehe auch
Kommentare auf diesen Seiten).
Luftbrücken:
Einige Staaten organisieren Heimflüge ihrer Landsleute.
Deutschland hinkt hinterher. Nur um die Pauschal-Reisenden ist
es gut bestellt. Die deutschen Reiseunternehmen fliegen nach und
nach ihre Kunden aus. Individualreisende, die nur ein Flugticket
kauften, stehen vor großen Problemen.
Gefährliches
Bangkok: Der Polizei sind die Hände gebunden. Ein
Polizeioffizier erklärte, dass es überall in Bangkok zu
Anschlägen kommen kann.
Meldungen
bis 30.11.2008
Thai-Airways:
Die PAD erlaubt der Thai die Nutzung der 88 Flugzeuge vom
internationalen Airport. Die ersten Maschinen hoben am späten
Abend ab und sollen Touristen nachhause fliegen.
Sondhi
Limthongkul: Der PAD-Gründer und Anführer der Demonstranten
zeigt sich unversöhnlich." Wir werden uns erst zurück
ziehen, wenn die Regierung zurück tritt". Zudem
untermauert er mit martialischen Worten vor den Kameras seiner
eigenen ASTV-TV-Station (auf die schon mehrere Anschläge
verübt wurden) und sagte: "Wenn ich heute sterbe, so bin ich dazu bereit. Das ist ein Kampf für die Menschenwürde".
Demos
in Bangkok: Die Regierungsparteien haben am Sonntag
Nachmittag zu Gegendemonstrationen in Bangkok aufgerufen.
Thailandreiseden sollten sich von Demonstrationen fern halten.
Es kann zu gewaltsamen Ausschreitungen auf beiden Seiten
kommen. Geburtstags
des Königs: Am 05.12.2008 folgt Thailands bedeutendster
Feiertag. Der 81.Geburtstags des Königs. Bis zu diesem Datum
werden politische Änderungen erwartet. Flugzeugblockade:
Die PAD gibt keines der parkenden 88 Thai-Airways Flugzeuge auf
dem Suvarnabhumi Airport frei. Die Anfrage, Flugzeuge für
Heimflüge der Urlauber von anderen Thai-Flughäfen zu nutzen,
wurde abgelehnt. Phuket:
Der internationale Airport auf Phuket ist total überlastet.
Tausende warten am Airport auf Flüge nach Hause oder nach Kuala
Lumpur sowie Singapore. Neue
TAT-Rufnummer:
Die zentrale Rufnummer der Tourism Authority of Thailand (TAT)
lautet: Tel: 1672
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Meldungen
bis 29.11.2008
Anschlag:
Kurz vor
Mitternacht zum 30.11. wurde eine Gewehr-granate in ein Podest der
PAD in der Nähe des Regierungs- gebäudes gefeuert. Es gab viele
Verletzte.
Flughafen
U-Tapao: der bei Pattaya liegende Airport wird nun voll
genutzt. Der Touristenanstrom ist groß. Die Kapazitäten
werden nach und nach aufgebaut. Es wird viel Geduld von den
Passagieren verlangt. Morgen sollen schon fast 50 Starts und
Landungen am U-Tapao Airport durchgeführt werden. In der Nacht vom 28. zum 29.11. ist nichts passiert.
Der Suvanabhumi Airport ist noch immer verbarrikadiert und in
der Hand der PAD. Die PAD lässt keine Gegenblockade durch die
Polizei zu und "verhaftet sogar einen
Polizeioffizier".
Deutsche Reiseveranstalter haben neue
Rückflüge abgestimmt und nutzen den Phuket Airport.
Gerichtsentscheidungen, Wechsel von Polizeiführern und
internationale Proteste ändert die Lage an den
Bangkoker Flughäfen nicht. Massendemonstrationen
am Sonntag in Bangkok? Die Koalitionparteien der Regierung
haben ihre Anhänger am Sonntag zu Gegendemonstrationen in
Bangkok aufgerufen.
Massenentlassungen:
Staatliche Stellen rechnen wegen des nachlassenden Tourismus mit
500 000 bis 1 Millionen Arbeitslosen in den nächsten
Wochen. USA
& EU: kritisieren das Vorgehen der PAD und erklären die
Besetzung der Flughäfen als unrechtmäßig.
Anarchie
beim politischen Handeln: Wie in den vergangen Tagen wird
gegen gewalttätig vorgehende Demonstranten nicht vorgegangen.
Die Polizei öffnet anarchischen Zuständen Tür und Tor. PAD-Führungselite:
Die Initiatoren der Protestierenden könnten später für die
materiellen Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Die PAD
zieht den Missmut der thailändischen Bevölkerungsmehrheit und
des Auslands auf sich. Schadet somit ihren eigenen Zielen.
Wiederholt rufen PAD-Führer ihre Mitglieder zum "Kampf bis
zum Tod" auf.
100.000
Tausend +++: Auf an die 100.000 zurzeit festsitzende
Ausländer schätzt das Tourismus-Ministerium. Jeden Tag kommen
noch einige 10.000 dazu. Nämlich die, die noch in ihrem Urlaub
sind und in diesen Tagen Ausreisen möchten.
Geld
für "Gestrandete": Nach Meldungen in der
englisch-sprachigen Tageszeitung "Nation" sollen
arme Staatsbürger von den Philippinen , die in
Bangkok festsitzen, 2000 Baht täglich für Unterkunft und
Verpflegung bekommen. Ausgezahlt wird über die Botschaft. Das
ist eine bilaterale Einigung zwischen den beiden
Staaten. Wie wir soeben auf Phuket erfahren haben, gibt es auch
dort ein Angebot finanzieller Unterstützung. Siehe Artikel
unten. Touristen, die finanziell in Not geraten, sollten sich
beim TAT-Office in Bangkok erkundigen. Das Headoffice befindet
sich in der New Phetburi Road 1600 und hat die Rufnummer Tel: 2-
2250-5500 und die Fax-Nr: 2-2250-5511
Meldungen
bis 28.11.2008
Räumung
angeordnet: Über die beiden großen Bangkoker Airports wurde
der Ausnahmezustand verhängt. In seiner Fernsehrede am 27.11.
ab 21:00 Uhr Ortszeit gab PM Somchai bekannt, dass auch die
Marine und Luftwaffe bei der Räumung der Flughäfen eingesetzt
würden. Ein Armeesprecher erklärte dagegen, das man weder
gegen die eine noch die andere politische Seite gewaltsam
vorgehen werde. Von offizieller Seite wurde als Suvarnabhumi
Airport bis Sonnabend 18 Uhr als geschlossen erklärt. Es dauert
aber länger.
Flüge
nach Hause! Der thailändische Tourismusminister Weerasak
Kohsurat hat das Ausfliegen von Touristen angeordnet. In
Bangkok festsitzende Reisende sollen mit Bussen und Bahnen über
den Militärflughafen U-Tapo (bei Pattaya), ggf. aber auch von Phuket
und Chiang Mai ausgeflogen werden. Die Thai Airways soll die
Flugzeuge bereit stellen. Mitfliegen sollen auch diejenigen
können, die vorher auf andere Airlines gebucht waren.
Notrufnummern der AOT (Airport Authority of Thailand) zur Situation am Suvarnabhumi
Airport: 02-132 1888 und 02-643 5522. Für
Thai-Airways Flüge gilt die Tel.-Nr. 02-356 1111Bei Anrufen von
Deutschland die "0" nicht mit wählen und die Landesvorwahl 0066 davor
setzen. Das Auswärtige Amt informiert Urlauber aufgrund der
Vorkommnisse unter der Tel.-Nr. 030-5000600601. Siehe auch unten - Bericht über
den Airport Phuket.
Gewalt gegen PAD-Fernsehsender:
Auf
die Fernsehstation vom PAD-Führer Somdhi, ASFP, wurde am 28.11.
ein Anschlag verübt. Bei der Schießerei gab es keine Opfer.
Flüge nach Thailand:
Solange der Suvarnabhumi Airport blockiert wird, gibt es weltweit keine Flüge
dorthin. Aus dem Ausland werden derzeit U-Tapao-, Phuket-, Chiang Mai- und der
Hat-Yai-Airport angeflogen. Die Flüge ins benachbarte Ausland - oder von dort
nach Europa sind alle ausgebucht.
Neuwahlen?
Der Armeechef Anupong Paojinda hat am 26.11. PM Somchai empfohlen, unverzüglich das Parlament
aufzulösen und vorgezogene Neuwahlen anzuordnen. Dies wurde
nach der Ankunft in Thailand vom Premierminister abgelehnt.
Tourismus:
Von den Ausschreitung sind "nur" die beschriebenen
Stellen in Bangkok betroffen. In den Urlaubsdestinationen ist es
ruhig. Unsicher sind ist die An- und Abreise über den neuen
internationalen Flughafen und in Bangkok, wo Demonstrationen
abgehalten werden. Etwa
10000 Touristen werden wohl bis heute Abend (Thailands Ortszeit + 6
Stunden der MEZ) keinen Rückflug antreten können. Es wird viel
Geduld von den Thailandreisenden gefordert.
Suvarnabhumi
Airport: Hunderte übernächtigte Touristen wurden per
Bus vorübergehend in Stadthotels untergebracht.
PAD-Demonstranten halten auch den Flug-Tower besetzt und
kontrollieren damit den Flugbetrieb. Angeblich soll die Landung
des Premierministers in Thailand vereitelt werden. Der
Regierungsmaschine stehen aber auch einige andere Landeplätze
zur Verfügung. PM Somchai ist inzwischen in Thailand
eingetroffen. Die PAD beharrt weiter auf den Rücktritt der
Regierung. Gerichtsurteil: Ein Zivilgericht hat der
Räumungsklage der AOT (Airport Authority of Thailand) am
späten Abend des 26.11. Recht gegeben und von den
PAD-Demonstranten die sofortige Freigabe des Airport verlangt.
Die PAD-Führer ignorierten den Richterspruch, lagen Widerspruch
ein. In Folge wurde noch der zivile Teil des im Norden von
Bangkok liegenden Don Muang Airport besetzt. Bangkok ist
nun flugtechnisch abgeschnitten.
Bürgerkrieg
? Die Regierungspartei äußert, dass weder das Militär
noch die Polizei sich kooperativ verhalte und der Demokratie
helfe, den Airport ggf. gewalttätig räumen zu lassen. Der
Schaden sei zu groß. Die Anhänger der Regierungsparteien
drohen mit der Mobilmachung der eigener Parteianhänger um ggf.
den Airport durch Zivilisten räumen zu lassen. Militär und
Polizei müssen reagieren sonst gibt es einen Bürgerkrieg.
Meinungsumfrage:
Am 25. und 26.11. wurde eine Umfrage in der Online-Ausgabe der Bangkok-Post
gehostet. Darin wurden in etwa folgende Frage gestellt: Sollte Ex-Premier
Thaksin im Ausland auf die Gnade des Königs warten, er solle bloß im Ausland
bleiben und, er solle baldmöglichst nach Thailand zurück kehren. 60 Prozent
wählten die letzte der 3 Auswahlmöglichkeiten an. Die Umfrage wurde gegen
Abend des 26.11. von der Webseite entfernt.
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